Schilder und Platten
direkt bedruckt

AUFGETRAGEN, NICHT AUFGEKLEBT. Beim Direktdruck bringen wir die Farbe unmittelbar auf das Substrat, ohne Folie als Zwischenschicht. Die UV-Tinte härtet dabei sofort unter UV-Licht aus und verbindet sich fest mit der Oberfläche. Das Ergebnis ist nicht nur sauberer im Detail, es hält auch länger: Es gibt keine Folienkante, die sich nach zwei Wintern zu lösen beginnt. Wir arbeiten dafür mit zwei UV-Flachbettdruckern von swissQprint, einer Nyala 4 und einer Nyala 2 — Maschinen, die wir bewusst gewählt haben, weil sie feine Raster ebenso beherrschen wie deckendes Weiß.

Welche Größen und Formen möglich sind

PLATTE IST NICHT GLEICH PLATTE. Wir bedrucken starre Materialien bis 3,2 × 2 Meter und bis zu fünf Zentimeter Stärke — das gilt für beide Maschinen. Soll es länger werden, drucken wir von der Rolle — bis 3,2 Meter Breite und bis zu 100 Meter am Stück.

Anschließend übernimmt unsere Zünd G3 3XL: Sie schneidet und fräst auf 3,2 × 3,2 Metern und arbeitet dabei auf drei Hundertstel Millimeter genau. Runde Ecken, ausgesparte Formen, Konturen entlang deines Logos — was gezeichnet ist, lässt sich fertigen. Für Acrylglas und Holz steht daneben ein Trotec-Laser mit 200 Watt.

WeiĂź und Lack

WEISS IST BEI UNS EINE EIGENE FARBE. Auf transparenten und dunklen Materialien entscheidet Weiß darüber, ob ein Motiv wirkt oder absäuft. Wir setzen es als Unterdruck ein, damit Farben auf Acrylglas oder dunklen Platten deckend stehen statt durchzuscheinen. Wir drucken Weiß ebenso als eigenes Gestaltungselement, etwa als Schrift auf klarem Grund. Und wir bauen es als Sandwich auf — Farbe, Weiß, Farbe —, wenn eine Scheibe von beiden Seiten unterschiedlich lesbar sein soll.

Mit Lack heben wir einzelne Flächen partiell hervor, wenn ein Motiv auch haptisch wirken soll. Je nach Druckmodus entsteht dabei Glanz oder Mattheit, dick aufgetragen bis hin zu einer ertastbaren 3D-Struktur.

Was wir nicht anbieten: Primer und Neonfarben sind in unseren Maschinen nicht bestückt. Das sagen wir lieber vorab, als dich mit einer Einschränkung zu überraschen, die erst im Andruck sichtbar wird.

Was den Preis bestimmt

Fläche, Stückzahl und Material — in dieser Reihenfolge. Wichtiger als die Zahl ist aber meist die Frage, welche Bauweise zu deinem Einsatz passt.

Ein Beispiel: Der UV-Direktdruck ist in der Regel günstiger als eine mit Folie kaschierte Platte. Dafür hält die kaschierte Platte mit UV-Schutzlaminat draußen deutlich länger. Was sich für dich rechnet, hängt davon ab, wie lange das Schild stehen soll und wo — im Ladenbau innen gelten andere Maßstäbe als an einer Südfassade.

Sag uns, wofür du es brauchst. Wir rechnen beide Wege durch und sagen dir ehrlich, welcher der bessere ist — auch wenn das der günstigere ist.

Wie schnell es geht

Mehr als jeder zweite Auftrag verlässt uns binnen fünf Tagen, drei von vier binnen zehn. Das ist keine Schätzung, sondern gerechnet an 24.057 Aufträgen seit 2016.

Wenn es eilt, sag es bitte gleich dazu — dann sortieren wir anders ein.

Wie die Druckdaten aussehen sollten

Am einfachsten ist ein PDF in Originalgröße. Damit können wir sofort arbeiten.

Wenn du nur ein Logo, ein Foto oder eine Skizze hast: schick es trotzdem. Wir sehen uns an, was daraus wird, und sagen dir, was noch fehlt — bevor gedruckt wird, nicht danach.

Auf welchen Materialien

Dibond (Aluverbund) in 2, 3 und 4 mm, weiß oder in Butlerfinish — der Klassiker für Schilder, die draußen hängen.
Forex in 2, 3 und 5 mm, leichter und gĂĽnstiger.
Acrylglas, transparent oder lichtdicht.
Filz, wenn es weich und schallschluckend sein soll.

Dazu Dinge, die man bei einem Schilderhersteller nicht erwartet: Bodengrafiken fĂĽr den AuĂźenbereich und bedruckte Sonderverpackungen aus 7 mm Wellpappe.

Häufige Fragen

Druckt ihr auch auf mein Material?
Ja. Das ist bei uns kein Sonderfall — Druck auf gestelltes Material ist einer der größten Posten im Plattendirektdruck. Wie das als regelmäßige Zusammenarbeit läuft — auf Wunsch ohne unser Etikett —, steht beim Lohndruck.

Geht auch ein einzelnes StĂĽck?
Ja. Auf Aluverbund allein haben wir seit 2016 ĂĽber 1.500 EinzelstĂĽcke gefertigt. Eine Mindestmenge gibt es nicht.

Wie groĂź kann eine Platte sein?
Starre Platten bedrucken wir bis 3,2 × 2 Meter. Wird es länger, drucken wir von der Rolle — dort sind bis zu 100 Meter am Stück möglich.

Was ist der Unterschied zu beklebtem Material?
Beim Direktdruck liegt die Farbe im Material statt auf einer aufgeklebten Folie. Es gibt keine Folienkante, die sich mit der Zeit lösen kann.

Soll die Kante sichtbar bleiben, lohnt der Blick auf das Laserschneiden — bei Acrylglas bleibt sie glatt und glänzend, Nacharbeit entfällt. Und wenn die Platte fühlbar werden soll, geht das mit Relief- und taktilen Drucken. Sollen es statt eines Schildes einzelne Zeichen werden — gefräst, gelasert oder als Profilbuchstabe —, stehen die Bauweisen bei den Buchstaben und Logos.

Beschreib uns kurz dein Vorhaben – wir melden uns mit einem Angebot.

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