Der Druck sitzt auf der Rückseite und ist von vorn durch das Glas geschützt. Von hinten ist er es nicht. Überall dort, wo die Rückseite berührt, gereinigt oder bewittert wird, ist das die Grenze — wir lackieren nicht nach. Sag uns, wo das Teil hängt, dann sagen wir dir, ob Glas dafür das richtige Material ist.
Und ein Unterschied, den du kennen solltest, bevor du Angebote vergleichst: Es gibt zwei Wege, Glas zu bedrucken. Beim keramischen Druck wird die Farbe bei mehreren hundert Grad eingebrannt und wird Teil der Glasoberfläche — sehr beständig, dafür in kleinen Stückzahlen teuer und in der Motivwahl enger. Wir fahren den UV-Direktdruck: kalt gedruckt, jedes Motiv, ab einem Stück wirtschaftlich. Welcher Weg der richtige ist, hängt davon ab, wo die Scheibe hängt — frag uns, wir sagen es dir auch dann, wenn die Antwort gegen uns ausfällt.
Beim Aufmaß planst du 3 mm ein. Läuft dein Motiv bis an die Kante, leg es zusätzlich 5 mm größer an: Diese Zugabe wird nicht abgeschnitten, sie läuft über die Kante hinaus und landet neben der Scheibe. Ohne sie bleibt an der Kante ein unbedruckter Streifen stehen, sobald die Scheibe im Rahmen der Toleranz größer ausfällt oder minimal versetzt aufliegt. Und das Wichtigste: Nach dem Zuschnitt ist nichts mehr zu ändern. Das ist kein Kleingedrucktes, das ist das Material.