Druck auf Glas

Küchenrückwand, Duschrückwand, Möbelfront, Trennwand: Glas ist dort die Oberfläche, die bleibt. Wir bedrucken es direkt — kein Aufkleber, keine Folie, die sich an der Kante löst.

Glas ist aber auch das einzige Material, bei dem ein Fehler nicht zu retten ist. Eine Scheibe wird nach dem Zuschnitt gehärtet; danach lässt sie sich nicht mehr schneiden oder bohren. Ein Ausschnitt an der falschen Stelle heißt: neue Scheibe. Deshalb reden wir vorher mit dir — wir drucken seit zehn Jahren auf Glas und sagen dir, worauf es bei deinem Teil ankommt, bevor etwas bestellt wird.

Einmachglas mit Bügelverschluss, dessen Inhalt als grüne Pixelblöcke durch das Glas sichtbar wird

Küche, Bad und Möbel

Die Küchenrückwand aus Glas ist der häufigste Grund, warum jemand Glas bedrucken lässt: eine Fläche ohne Fugen, die sich abwischen lässt, in genau dem Motiv oder Farbton, den du willst. Dasselbe gilt für die Duschrückwand — Glas statt Fliesen heißt: keine Fugen mehr, die schwarz werden — und für Möbelfronten, bei denen die Oberfläche nach zehn Jahren noch aussehen soll wie am ersten Tag.

Wir drucken auf ESG-Weißglas: Sicherheitsglas ohne den Grünstich, den normales Glas hat. Deine Farben bleiben so, wie du sie angelegt hast. Ausschnitte für Steckdosen, Armaturen und Griffe setzen wir nach deinem Maß — sie müssen vor dem Härten sitzen, danach ist die Scheibe nicht mehr zu ändern.

In der Dusche ist Glas nicht immer die erste Wahl: Gefragt wird dort genauso oft nach Aluverbund, und den bedrucken wir ebenfalls — leichter, unempfindlicher beim Transport und auch nachträglich noch zu kürzen. Sag uns, was der Raum verlangt, dann sagen wir dir, welches Material besser passt.

Trennwände, Türen und Sprossendruck

Eine Glastrennwand im Büro soll meist zweierlei: Licht durchlassen und trotzdem nicht jeden Blick. Ein gedrucktes Band auf Sitzhöhe, ein Verlauf, ein Muster oder das Logo lösen das — und weil es gedruckt ist und nicht geklebt, gibt es keine Kante, an der sich in zwei Jahren eine Folie löst. Dasselbe gilt für Glastüren und Raumteiler.

Ein Sonderfall, den Glasbauer und Schreiner bei uns bestellen: der Sprossendruck. Die Sprossen werden aufgedruckt statt eingesetzt — das Glas bleibt eine durchgehende Scheibe, leichter zu reinigen, und die Optik stimmt trotzdem. Das läuft bei uns regelmäßig im Lohndruck.

Fotografien auf Glas

Ein Bild hinter Glas hat eine Tiefe, die kein Papier hat. Wir drucken auf ESG-Weißglas in 6 mm — Sicherheitsglas ohne den Grünstich, den normales Glas hat. Deine Farben bleiben so, wie du sie angelegt hast, und werden nicht von der Scheibe eingefärbt.

Gedruckt wird von hinten: Die glatte Seite zeigt nach vorn, der Druck liegt dahinter und ist durch das Glas geschützt. Fotografen lassen bei uns so ihre Arbeiten fertigen, bis 2,40 Meter Kantenlänge. Für den Versand haben wir eine eigene Verpackung — Glas verzeiht keinen unvorsichtigen Transport.

Lohndruck: du bringst das Glas, wir drucken

Du arbeitest ohnehin mit einem Glaslieferanten? Dann schick uns die fertigen Scheiben — wir drucken und geben sie zurück. Umgekehrt geht es genauso: Wir beschaffen das Glas nach deinem Maß, wenn du dich darum nicht kümmern willst.

Drei Wege fahren wir regelmäßig: deckend hinterdruckt, wenn das Motiv vor jedem Untergrund gleich aussehen soll. Hinterleuchtet, wenn Licht durch die Scheibe kommt. Und Sprossendruck für Fenster- und Türelemente. Bis 3,20 Meter Breite läuft das auf unseren Flachbettdruckern.

Für Industrie und Maschinenbau

Skalen, Beschriftungen, Sicherheitshinweise, ein Logo auf der Sichtscheibe: gedruckt statt geklebt, und damit dauerhaft. Für einen Hersteller von Reinraumtechnik fertigen wir seit 2016 bedruckte Glasblenden in Serie — fünfstellige Stückzahlen, Typenvarianten mit Bohrungen, Jahr für Jahr dieselbe Qualität.

Diese Teile sind klein und genau: Breiten ab wenigen Zentimetern, mit Ausschnitten und Bohrungen, die sitzen müssen. Wenn du eine Bedienfront oder eine Sichtscheibe brauchst, die auch in fünf Jahren noch lesbar ist, sprich uns an — wir machen das seit einem Jahrzehnt.

Wo Glas an seine Grenze kommt

Der Druck sitzt auf der Rückseite und ist von vorn durch das Glas geschützt. Von hinten ist er es nicht. Überall dort, wo die Rückseite berührt, gereinigt oder bewittert wird, ist das die Grenze — wir lackieren nicht nach. Sag uns, wo das Teil hängt, dann sagen wir dir, ob Glas dafür das richtige Material ist.

Und ein Unterschied, den du kennen solltest, bevor du Angebote vergleichst: Es gibt zwei Wege, Glas zu bedrucken. Beim keramischen Druck wird die Farbe bei mehreren hundert Grad eingebrannt und wird Teil der Glasoberfläche — sehr beständig, dafür in kleinen Stückzahlen teuer und in der Motivwahl enger. Wir fahren den UV-Direktdruck: kalt gedruckt, jedes Motiv, ab einem Stück wirtschaftlich. Welcher Weg der richtige ist, hängt davon ab, wo die Scheibe hängt — frag uns, wir sagen es dir auch dann, wenn die Antwort gegen uns ausfällt.

Beim Aufmaß planst du 3 mm ein. Und das Wichtigste: Nach dem Zuschnitt ist nichts mehr zu ändern. Das ist kein Kleingedrucktes, das ist das Material.

Was wir vor dem Druck brauchen

Das Aufmaß mit allen Ausschnitten und Bohrungen, die Druckdaten und dein Okay. Was für jede Datei gilt — Format, Farbe, Auflösung —, steht gesammelt bei den Druckdaten.

Beschreib uns kurz dein Vorhaben – wir melden uns mit einem Angebot.

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